„Der neue Machiavelli“ von H. G. Wells ist ein 1911 veröffentlichter Roman. Er erzählt die Geschichte von Richard Remington – einem brillanten Politiker, der davon besessen ist, die soziale Ordnung Englands umzustrukturieren. Von einem Gelehrten in Cambridge aufsteigend zum einflussreichen Parlamentarier bewegt er sich zwischen den gegensätzlichen Weltanschauungen des liberalen Sozialismus und der konservativen Politik. Doch als eine leidenschaftliche Affäre mit einer jungen Oxford-Absolventin alles aufs Spiel setzt, muss Remington zwischen seinen politischen Ambitionen und persönlichen Wünschen wählen. Dieser umstrittene Roman löste einen literarischen Skandal aus und untersucht Themen wie Politik, Sex sowie die Heuchelei der Moral des Edwardian-Zeitalters.