„Ausgewählte englische Briefe (15.–19. Jahrhundert)“ von Mabel Duckitt und Harriet W. Elgee ist eine Sammlung historischer Korrespondenz, die über mehrere Jahrhunderte hinweg verfasst wurde und wahrscheinlich Anfang des 20. Jahrhunderts zusammengestellt wurde. Diese Anthologie präsentiert eine sorgfältig ausgewählte Auswahl an Briefen berühmter Persönlichkeiten, die eine Vielzahl von Themen behandeln – von persönlichen Reflexionen über allgemeine gesellschaftliche Fragen bis hin zu philosophischen Betrachtungen. Die Herausgeberinnen möchten den Lesern Einblicke in das Leben und Denken dieser Schriftsteller sowie in die Entwicklung der Briefform im Laufe der Zeit geben. Zu Beginn der Anthologie findet sich ein Vorwort, in dem die Absichten der Herausgeberinnen erläutert werden, die Vielfalt der ausgewählten Briefe sowie die verschiedenen Stimmungen, die sie repräsentieren. Zu den ersten Briefen gehören solche von Sir Thomas More, dessen Korrespondenz mit seiner Tochter Einblicke in familiäre Beziehungen in einer turbulenten Zeit bietet, sowie Briefe von Roger Ascham, der Lady Jane Grey für ihre wissenschaftlichen Tätigkeiten lobt. Die Briefe enthalten aufrichtige Gefühle, philosophische Überlegungen und persönliche Anekdoten und laden den Leser ein, das reiche Geflecht an Gedanken und Erfahrungen aus der Vergangenheit zu erkunden – und zu sehen, wie einzelne Stimmen über die Zeit hinweg zu einem besseren Verständnis der Gesellschaft beigetragen haben.