„The Gay Cockade“ von Temple Bailey ist ein Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Handlung dreht sich um Jimmie Harding – einen lebhaften und jugendlichen Charakter, der in einer langweiligen Regierungsbehörde arbeitet, aber Schriftsteller werden möchte. Durch Jimmies Beziehung zu Elise werden Themen wie Ehrgeiz, der Einfluss von Beziehungen auf die persönliche Entwicklung sowie der Preis des Erfolgs thematisiert – insbesondere in dem Kontext seiner Bemühungen, seine Kreativität innerhalb der Grenzen eines konventionellen Lebens auszudrücken. Zu Beginn der Erzählung belebt Jimmies Begeisterung seine ermüdeten Kollegen, die in Monotonie gefangen sind. Elise unterstützt seine kreativen Ambitionen und ermutigt ihn, Erfolg zu erlangen sowie ein neues Leben in seinem erbten Haus in Virginia zu beginnen – doch es entstehen Konflikte, als Jimmies künstlerisches Temperament mit den praktischen Anforderungen seines neuen Familienlebens in Widerspruch gerät. Es wird deutlich, dass Elises starke Persönlichkeit Jimmies Individualität überschatten könnte – was zu Spannungen zwischen seinem aufkommenden Erfolg und den Opfern führt, die er dafür bringen muss. Der Roman setzt einen bewegenden Ton von Ehrgeiz voraus und untersucht auf bitter-süße Weise, wie Liebe und Ambition miteinander verknüpft sind.