„Die Frau auf der Prärie“ von Arthur Stringer ist ein Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Geschichte folgt dem Leben von Chaddie, einer jungen Frau, die nach ihrer Heirat mit Duncan Argyll McKail – dem sogenannten „anderen Mann“ statt ihrem früheren romantischen Interessenten Theobald Gustav – plötzlich mit den unerwarteten Herausforderungen des Ehelebens und des Lebens auf einer Präriebauernhofe konfrontiert wird. Während Chaddie ihre Erlebnisse schildert, entsteht ein lebendiges Bild der Schwierigkeiten und emotionalen Umwälzungen, mit denen sie sich bei der Anpassung an ihre neue Umgebung auseinandersetzen muss. Der Beginn des Romans führt uns in Chaddies lebhafte, humorvolle Art der Darstellung ein; in Briefen an ihre Freundin Matilda Anne teilt sie ihre Gedanken mit. Ihre Korrespondenz offenbart ihre gemischten Gefühle bezüglich ihrer Ehe und ihres neuen Lebens auf der Prärie – dort kämpft sie mit Einsamkeitgefühlen sowie der harten Realität ihres neuen Zuhauses. Die Erzählung setzt ihr früheres, glamouröses Leben gegenüber dem harten Arbeitseinsatz und der bescheidenen Natur ihres aktuellen Daseins und zeigt so ihre Herausforderungen sowie ihren persönlichen Wachstumsprozess auf. Indem Chaddie ihre ersten Erlebnisse und Begegnungen beschreibt – darunter auch einen humorvollen Vorfall mit ihrer Entenpistole – gewinnt man Einblicke in ihren widerstandsfähigen Charakter sowie in ihre Fähigkeit, sich an die Realitäten des Präriel Lebens anzupassen.