„Die rote Verschwörung“ von Joseph J. Mereto ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Ziel des Buches ist es, die angeblichen Gefahren radikaler linker Bewegungen wie Sozialismus, Bolschewismus und Kommunismus aufzudecken – Bewegungen, die dem Autor zufolge die amerikanische Gesellschaft sowie ihre verfassungsmäßige Struktur bedrohen. Es geht dabei um die Rolle dieser Ideologien im zeitgenössischen politischen Diskurs sowie deren Auswirkungen auf die Arbeiterklasse; außerdem wird eine kritische Sicht auf die Versprechen ihrer Befürworter dargestellt. Zu Beginn des Werkes macht der Autor deutlich, wie sehr ihm daran liegt, amerikanische Werte vor betrügerischen und gefährlichen Ideologien zu schützen. Mereto zeigt Mitgefühl für das Leid der Arbeiter unter ungerechten wirtschaftlichen Bedingungen und warnt davor, dass die Annahme radikalen Sozialismus ihr Leiden nur noch verschärfen würde. Er beschreibt seine umfangreichen Forschungen zur sozialistischen Literatur und Organisationen und präsentiert sich dabei als wachsamer Verteidiger des amerikanischen Patriotismus gegen radikale Pläne, die das Land untergraben könnten. Die Einleitung legt den Grundstein für eine kritische Untersuchung des historischen Kontexts des Sozialismus sowie seiner Anwendung in verschiedenen Teilen der Welt und argumentiert, dass solche Ideologien ohne Widerstand eine existenzielle Bedrohung für die Gesellschaft darstellen.