„Die gelbe Tapete“ von Charlotte Perkins Gilman ist eine Kurzgeschichte, die im Januar 1892 veröffentlicht wurde. Dieses wegweisende Werk der feministischen Literatur und des Horrorgenres erzählt die Geschichte einer Frau, die von ihrem ärztlichen Ehemann wegen „vorübergehender nervöser Depression“ in einem Kinderzimmer eingesperrt wird. Ihr wird es verboten, zu arbeiten oder zu schreiben; sie dokumentiert ihre Erfahrungen jedoch durch heimliche Tagebucheinträge. Da ihr nichts anderes bleibt, als sich mit der beunruhigenden gelben Tapete des Zimmers zu beschäftigen, gerät sie allmählich in den Wahnsinn – besessen von deren seltsamen Mustern sowie den Formen, die sie darin wahrnimmt.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/The_Yellow_Wallpaper