„Die Metamorphosen des Ovid“ sind ein lateinisches Erzählgedicht, das um das Jahr 8 n. Chr. verfasst wurde. Dieses Meisterwerk schildert die Geschichte der Welt – von ihrer Schöpfung bis zur Verherrlichung Julius Caesars – anhand von über 250 Mythen über Verwandlungen. Es behandelt Themen wie göttliche Komödien, rachsüchtige Götter und leidenschaftliche Liebe und lässt sich daher nicht einfach einordnen, da es zwischen verschiedenen Tonlagen und Erzählsträngen wechselt. Indem Ovid Götter durch Cupid demütigt und Sterbliche über das Göttliche erhebt, kehrt er die erwartete Ordnung der Dinge um – wodurch gerade die Verwandlung selbst zum konstanten Element in einer Welt wird, in der nichts unverändert bleibt.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/Metamorphoses