„Präventable Krankheiten“ von Woods Hutchinson ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Werk untersucht die Mechanismen verschiedener Krankheiten und betont, wie viele davon durch das Verständnis der natürlichen Abwehrkräfte des Körpers sowie den Einsatz moderner Medizin verhindert werden können. Der Schwerpunkt liegt auf einer Vielzahl gesundheitlicher Probleme; dabei wird die Rolle der Natur bei der Heilung untersucht und Strategien zur Krankheitsprävention vorgeschlagen. Zu Beginn des Buches stellt Hutchinson den menschlichen Körper als einen unvollkommenen, aber widerstandsfähigen Mechanismus vor, der in der Lage ist, sich selbst zu reparieren und an verschiedene Umstände anzupassen. Sie erörtert die angeborenen Heilkräfte des Körpers und erklärt, warum viele häufig vorkommende Beschwerden wie Erkältungen oder Verdauungsprobleme oft fälschlicherweise als Krankheiten bezeichnet werden – anstatt als natürliche Abwehrreaktionen des Organismus. Der einleitende Teil betont außerdem einen Wandel in der modernen Medizin hin zu einer Unterstützung der Selbstheilungskräfte des Körpers statt nur zur Behandlung von Symptomen mit Medikamenten. Schon von Anfang an legt Hutchinson den Grundstein für eine gründliche Diskussion über die Wechselwirkungen zwischen Vererbung, Umwelt und Krankheit auf dem Weg zur Gesundheit.