„Ökonomen des 16. und 17. Jahrhunderts“ von Augusto Graziani ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts veröffentlicht wurde. Das Werk untersucht wirtschaftliche Theorien und Praktiken der damaligen Zeit und konzentriert sich insbesondere auf den Einsatz sowie die Regulierung von Gold und Silber als Währungsmittel. Es versucht, vergangene monetäre Probleme aufzuklären und gleichzeitig Lösungen für ein standardisiertes und gerechtes Währungssystem vorzuschlagen. Der Beginn des Buches enthält einen Vorwort sowie einige einleitende Kapitel, in denen der Autor Gasparo Scaruffi den historischen Kontext der Währung erörtert und auf das Fehlen einer Regulierung der Wertbestände von Gold und Silber hinweist. Er betont die Bedeutung der Etablierung eines universellen Systems zur Steuerung der Währung, um das durch schwankende Preise dieser Edelmetalle entstehende Chaos in den Finanztransaktionen zu verringern. Scaruffi zeigt außerdem auf, wie historische Fehlverhaltensweisen bei der Münzprägung erhebliche wirtschaftliche Störungen verursacht haben, und legt so die Grundlage für die im weiteren Verlauf des Buches vorgeschlagenen Reformen zur Regulierung der Währung.