„Geschichte der Beschneidung von den frühesten Zeiten bis zur Gegenwart“ von P. C. Remondino, M.D., ist ein historischer Bericht, der Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch geht auf die Praxis der Beschneidung ein und untersucht ihre Ursprünge, ihre kulturelle Bedeutung sowie die verschiedenen moralischen und physischen Gründe, warum sie im Laufe der Geschichte durchgeführt wurde. Es befasst sich auch mit verwandten Themen wie Eunuchismus und Hermaphroditismus und versucht, ein umfassendes Verständnis dieser uralten Praxis zu vermitteln. Zu Beginn des Buches erläutert der Autor den Zweck seiner Arbeit und erklärt, dass sie auf einem Vortrag vor der Southern California Medical Society basiert. Er beschreibt die historische Verbreitung der Beschneidung in verschiedenen Kulturen sowie ihre hygienischen, sozialen und religiösen Aspekte. Die Einleitung hebt insbesondere die Praktiken der alten Ägypter und Griechen hervor sowie den zunehmenden Einsatz der Beschneidung in verschiedenen Gesellschaftsschichten – insbesondere in der medizinischen Fachwelt der modernen Welt. Remondino betont die doppelte Natur der Beschneidung: Sie wird oft aufgrund ihrer angeblichen gesundheitlichen Vorteile geschätzt, steht jedoch gleichzeitig im Mittelpunkt sozialer und moralischer Debatten – was den Grundstein für seine ausführliche Untersuchung der Bedeutung der Beschneidung in verschiedenen Zivilisationen legt.