„An Old Man’s Love“ von Anthony Trollope ist ein Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Geschichte handelt von Herrn William Whittlestaff, einem fünfzigjährigen Mann, der über sein Leben und seine Verpflichtungen nachdenkt – insbesondere in Bezug auf Mary Lawrie, eine junge Frau, die er nach dem Tod ihrer Stiefmutter bei sich aufgenommen hat. Das Buch thematisiert Liebe, Alter, gesellschaftliche Erwartungen sowie die Komplexitäten zwischenmenschlicher Beziehungen. Zu Beginn des Romans lernen wir Herrn Whittlestaff in seinem Landgut in Hampshire kennen, wo er über einen Brief nachdenkt, der sich auf die Zukunft von Mary Lawrie bezieht. Darin wird ihm von ihrer schwierigen Situation berichtet: Nach dem Tod ihrer Stiefmutter muss sie ohne jegliche Vorbereitung als Gouvernante arbeiten. Herr Whittlestaff ringt mit seinen Gefühlen und Überlegungen, ob er Mary als Tochter oder vielleicht in einer anderen Rolle bei sich aufnehmen soll – was seine inneren Konflikte bezüglich Alter, Anziehungskraft und gesellschaftlicher Normen offenlegt. Schließlich entscheidet er sich dafür, Mary bei sich wohnen zu lassen, und die Beziehung zwischen ihm und der jungen Frau wird zum zentralen Element des Dramas, das sich aus ihren miteinander verflochtenen Schicksalen entwickelt.