„Der jüdische Staat“ von Theodor Herzl ist ein Pamphlet, das im Februar 1896 veröffentlicht wurde. Als einer der wichtigsten Texte des modernen Zionismus wird darin argumentiert, dass die beste Lösung für den europäischen Antisemitismus die Gründung eines unabhängigen jüdischen Staates sei. Herzl beschreibt die Jahrhunderte andauernden Verfolgungen, die die Juden in Ghettos zwangen, und schlägt zwei mögliche Regionen für die Ansiedlung vor – Argentinien und Palästina. Er sieht eine systematische Kolonialisierung vor, die von internationalen Mächten unterstützt wird, und setzt sich dafür ein, souveräne Rechte statt einer allmählichen Migration zu verwirklichen. Dieses Werk popularisierte den Begriff „Zionismus“ und hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Bewegung, die schließlich 1948 zur Gründung Israels führte.
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