„Assimilative Memory – oder: Wie man aufmerksam bleibt und nie etwas vergisst“ von A. Loisette ist ein Leitfaden zu Techniken zur Verbesserung des Gedächtnisses, der Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch stellt einen systematischen Ansatz zum Gedächtnistraining vor und geht davon aus, dass das Gedächtnis keine eigenständige Fähigkeit ist, sondern tief in jede geistige Tätigkeit integriert ist. Es betont den Lernprozess durch aktives Denken statt durch mechanisches Auswendiglernen und beschreibt detailliert Methoden, um Gewohnheiten der Aufmerksamkeit und des Denkens zu entwickeln, die das Erinnern erleichtern. Zu Beginn des Buches erläutert Prof. A. Loisette seine grundlegenden Konzepte zum Gedächtnis und zum Lernen. Er identifiziert die beiden entscheidenden Phasen des Gedächtnisses: die ersten Eindrücke sowie deren späteres Wiedererinnern und erklärt, dass jedes Gedächtnisinhalt das Produkt konkreter Erfahrungen ist. Weiterhin erläutert Loisette seine „drei Gesetze des Denkens“, die sich auf Inklusion, Exklusion und Übereinstimmung beziehen und wichtige Hilfsmittel zur Verbesserung des Gedächtnisses darstellen. Diese Konzepte sollen dem Leser dabei helfen zu verstehen, wie man Ideen methodisch miteinander verbindet, die Beobachtungsfähigkeit verbessert und letztendlich seine Fähigkeit, Informationen wiederzuerinnern, steigert.