„Six Girls: A Home Story“ von Fannie Belle Irving ist ein Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Geschichte handelt vom Leben von sechs Schwestern aus der Familie Dering und beschreibt ihre Freundschaften, Ambitionen sowie die Herausforderungen, denen sie im Familienumfeld und in der Gesellschaft gegenüberstehen. Der Erzählung geht es zunächst darum, die Charaktere lebendig darzustellen – insbesondere die gegensätzlichen Persönlichkeiten der Schwestern sowie die Dynamiken innerhalb ihrer Familie. Zu Beginn werden die sechs Dering-Schwestern vorgestellt; jede von ihnen besitzt eigene Eigenschaften und übernimmt eine bestimmte Rolle in der Familie. Die Szenerie spielt unter dem warmen Sommersonnenlicht: Bea, die Fleißige, ist damit beschäftigt zu nähen, während die verspielte Ernestine davon träumt, Schauspielerin zu werden und sich nach Abwechslung außerhalb des geordneten Familienlebens sehnt. Durch ihre Gespräche werden nicht nur ihre individuellen Persönlichkeiten sichtbar, sondern auch unterliegende Spannungen, Wünsche sowie ein Bedürfnis nach Veränderung. Die Atmosphäre wechselt von unbeschwerten Sommeraktivitäten zu einem ernsteren Ton, als Anzeichen für familiäre Probleme – einschließlich finanzieller Sorgen – auftauchen. Der Beginn des Romans fängt einen verspielten, aber zugleich berührenden Moment im Leben der Mädchen ein und bereitet den Weg für ihre Reise der Selbsterkenntnis sowie die Realitäten, mit denen sie konfrontiert werden müssen.