„Das Kleine Glaubensbüchlein Martin Luthers“ ist ein religiöses Lehrbuch, das Anfang des 16. Jahrhunderts verfasst wurde. Es dient als Katechismus für lutherische Christen und erklärt die Grundlagen des christlichen Glaubens – darunter die Zehn Gebote, den Apostolischen Glaubensspruch, den Vaterunser, die Taufe, die Beichte und die Eucharistie. Ziel des Buches ist es, Familien, insbesondere Eltern, dabei zu helfen, ihren Kindern den Glauben verständlich näherzubringen. Der Inhalt ist in Abschnitte gegliedert, die wesentliche christliche Lehren in Form von Fragen und Antworten darstellen. Luther beginnt mit den Zehn Geboten und erläutert detailliert die moralischen und ethischen Anforderungen an Gläubige. Danach erklärt er die Bedeutung des Apostolischen Glaubensspruchs und betont den Glauben an die Dreifaltigkeit sowie die Erlösungsarbeit Christi. Der Vaterunser wird ebenfalls erläutert, wobei auf seine Bedeutung sowie die Wichtigkeit des täglichen Gebets eingegangen wird. Zudem behandelt Luther die Sakramente – insbesondere die Taufe und die Eucharistie – und betont deren Rolle bei der Vergebung Gottes Gnade. Insgesamt dient dieses Werk sowohl als theologischer Leitfaden als auch als praktisches Hilfsmittel zur Förderung des Glaubens im familiären Umfeld.
Das Kleine Katechismus von Martin Luther.