„Altes Amerika – Notizen zur amerikanischen Archäologie“ von John D. Baldwin ist eine historische Abhandlung, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch untersucht verschiedene archäologische Überreste alter Zivilisationen in Amerika, insbesondere der Hügelbauer des Mississippi-Tals sowie Kulturen aus Mexiko und Mittelamerika. Es zielt darauf ab, einen umfassenden Überblick über bekannte amerikanische Altertümer und ihre Bedeutung zu geben und sie mit anderen alten Zivilisationen zu vergleichen. Der Einstieg in das Werk betont die Notwendigkeit eines allgemeinen Verständnisses der amerikanischen Archäologie – ein Aspekt, der nach Baldwins Ansicht in der bestehenden Literatur nur unzureichend behandelt wird. Er weist darauf hin, dass die Hügelbauer, eine alte und bis heute nicht identifizierte Bevölkerungsgruppe, eine große Anzahl von Hügeln und Bauwerken hinterlassen haben, die auf eine sesshafte, organisierte Gesellschaft mit einem gewissen Grad an Zivilisation hindeuten. Baldwin zeigt Ähnlichkeiten zwischen diesen Strukturen und denen in Mexiko auf und deutet darauf hin, dass es einen gemeinsamen kulturellen Erbe gibt. Gleichzeitig bezieht er sich auf die Arbeiten früherer Forscher wie Squier und Davis, die diese faszinierenden Überreste der Vergangenheit untersucht haben. Insgesamt legt der Beginn des Buches den Grundstein für eine tiefergehende Erforschung des Lebens und der Errungenschaften alter Völker in Amerika.