„Ein Buch über Anwälte“ von John Cordy Jeaffreson ist eine historische Abhandlung, die vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk untersucht das soziale und berufliche Leben von Anwälten vergangener Zeiten, wobei insbesondere ihre familiären Verhältnisse innerhalb der Anwaltskammern sowie ihre Interaktionen mit Frauen im Mittelpunkt stehen. Der Autor zeichnet ein lebendiges Bild der Entwicklung des rechtlichen Lebens – einschließlich der engeren Beziehung von Anwälten zu ihren Familien und der Veränderungen in den Haushaltsstrukturen über die Zeit hinweg. Am Beginn des Buches wird der Gegensatz zwischen dem lebensvollen, familiären Umfeld früherer Anwälte und ihrer Familien sowie dem eher einsamen, beruflichen Dasein moderner Rechtsanwälte beschrieben. Jeaffreson erinnert daran, dass Frauen einst ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in den Anwaltskammern waren – sie begleiteten ihre Ehemänner und nahmen am gemeinschaftlichen Leben teil. Er weist auf den Rückgang dieser familiären Präsenz hin und skizziert eindringlich die veränderten kulturellen Normen, die Frauen in diesen rechtlichen Institutionen an den Rand gedrängt haben. Der Text bereitet den Weg für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit den Rollen von Liebe, Ehe und sozialer Stellung im Leben von Anwälten – unter Verwendung historischer Beispiele und Reflexionen.