„Alkestis“ von Euripides ist eine Tragödie, die erstmals im Jahr 438 v. Chr. beim Großen Dionysienfest in Athen aufgeführt wurde. Das Stück erzählt die Geschichte von Alkestis, einer hingebungsvollen Ehefrau, die bereitwillig ihr Leben opfert, um ihren Mann Admetos, den König von Pherae, zu retten. Dieses einzigartige Werk nimmt in der griechischen Dramatik eine besondere Stellung ein; es ist das vierte Stück einer Tetralogie – an dieser Stelle würde normalerweise ein Satyrspiel stehen. Durch die außergewöhnliche Entscheidung seiner Heldin werden in diesem Werk Themen wie eheliche Hingabe, Selbstopfer und die Rolle der Frauen in der antiken Gesellschaft behandelt.
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