„Robert Orange“ von John Oliver Hobbes ist ein Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Handlung dreht sich um Robert Orange – einen Charakter, der sich zwischen Liebe, Ambitionen und gesellschaftlichen Erwartungen in der Komplexität der viktorianischen Gesellschaft zurechtfindet. Die Erzählung führt den Leser in seine Welt ein und beleuchtet seine Beziehungen zu wichtigen Figuren wie Lady Sara De Treverell und Lord Reckage, die alle zu den Themen Romantik, gesellschaftlicher Druck und persönliche Ambitionen beitragen. Zu Beginn des Buches lernt der Leser Lady Sara kennen – die Tochter des Earl of Garrow. Sie befindet sich in einem emotionalen Strudel, als sie ein Heiratsangebot des reichen Duke of Marshire in Betracht zieht. Ihre Gedanken wandern zu ihren Gefühlen für Robert Orange, den sie als außergewöhnliche Person betrachtet – und sie stellt sich die Frage, ob eine Ehe eher aus gesellschaftlichen Gründen oder aufgrund echter Zuneigung geschlossen werden sollte. Ihr Vater, besorgt über die sozialen Konsequenzen dieser Entscheidung, veranschaulicht dabei die Kluft zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Schichten. Im weiteren Verlauf des Romans werden die Gegensätze zwischen Ambition, gesellschaftlichem Status und persönlichen Wünschen zu einem zentralen Element, das tiefergehende Reflexionen über Liebe und Identität ermöglicht – Aspekte, die im gesamten Roman eine bedeutende Rolle spielen.
Fortsetzung von „The School for Saints“.