„Hai Guo Chun Qiu“ von Wang Ji ist ein historischer Roman, der Anfang des 21. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk geht auf die historischen Umwälzungen rund um den Untergang der Tang-Dynastie ein und thematisiert Loyalität, Verrat sowie das tragische Schicksal ihrer wichtigsten Figuren. Die Erzählung konzentriert sich auf verschiedene historische Persönlichkeiten wie Zhao Kuangyin, die sich inmitten der politischen Unruhen ihrer Zeit bewegen und Entscheidungen treffen, die letztendlich die Zukunft ihres Landes prägen. Der Beginn von „Hai Guo Chun Qiu“ versetzt den Leser direkt in das Chaos des späten Tang-Reiches – es wird der gesellschaftliche Zusammenbruch sowie der Aufstieg der Warlords vor dem Hintergrund von Intrigen und Machtkämpfen dargestellt. Unter den Charakteren taucht auch Zhao Kuangyin auf, ein ehrgeiziger Mann, der in einer Militärexpedition gegen eingedrungene Streitkräfte die Chance sieht, an die Macht zu gelangen. Ebenfalls vorkommen loyale Figuren wie Han Tong und Li Jun, die die Werte der Treue und Ehre vertreten und sich gegen die wechselnden Strömungen von Loyalität und Ambition stellen. Im Laufe der Handlung steigen die Spannungen – schließlich wird Zhao zum Kaiser gekrönt, während der loyale Han über seine Pflicht gegenüber der untergegangenen Dynastie nachdenkt. Dies legt den Grundstein für Konflikte und moralische Dilemmata in diesem komplexen historischen Geschehen.