„Inferno“ von August Strindberg ist ein autobiografischer Roman, der 1896–97 auf Französisch verfasst wurde. Der Erzähler, in Paris isoliert und von seiner Familie getrennt, verfällt in Paranoia und Besessenheit und beschäftigt sich mit Alchemie, Okkultismus sowie den Lehren Swedenborgs. Er fürchtet Verfolgung durch andere Künstler, glaubt, magische Kräfte zu besitzen, und ist überzeugt, dass mysteriöse Mächte sein Leben steuern. Während seiner Reisen zwischen Paris, Österreich und Schweden verwandeln sich seine Erlebnisse in ein lebendiges Inferno – obwohl es Hinweise darauf gibt, dass Strindberg einen Großteil dieser Beschreibungen aus dramatischen Gründen erfunden oder übertrieben hat.
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