„The Eyes Have It“ von Philip K. Dick ist eine kurze Science-Fiction-Geschichte, die Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk beschäftigt sich mit Themen der Wahrnehmung und Realität und zeigt auf, wie alltägliche Beobachtungen unter einem anderen Blickwinkel außergewöhnliche Konsequenzen haben können. Es zeichnet dabei Philip K. Dicks typischen Stil aus – die Verbindung beunruhigenden Humors mit spekulativen Ideen. Die Erzählung folgt einem namenlosen Protagonisten, der auf ein scheinbar harmloses Buch stößt, das seltsame Beschreibungen der menschlichen Anatomie enthält. Während er liest, wird er zunehmend beunruhigt von der Möglichkeit, dass die Figuren in dieser Geschichte tatsächlich außerirdische Lebensformen sind, die in der Lage sind, ihre Körperteile abzutrennen. Seine wachsende Furcht wird noch verstärkt, als ihm klar wird, dass diese nicht-menschlichen Wesen völlig unbeeindruckt von ihren fehlenden Gliedmaßen oder Organen leben und solche Handlungen als ganz alltäglich betrachten. Schließlich gipfelt die Geschichte in dem verzweifelten Versuch des Protagonisten, den beunruhigenden Implikationen dieser Erzählung zu entkommen – was eine eigenartige, doch beunruhigende Kritik an der menschlichen Natur und gesellschaftlichen Normen darstellt.