„Die Memoiren des Konquistadoren Bernal Díaz del Castillo, Band 1 (von 2)“ von Bernal Díaz del Castillo sind eine in der ersten Person verfasste Erzählung, die im Jahr 1568 niedergeschrieben wurde. Dieser Augenzeugenbericht schildert die spanische Eroberung des aztekischen Reiches aus der Perspektive eines einfachen Soldaten. Díaz del Castillo, der das Werk in seinen sechzigern verfasste, verteidigt die Handlungen der Konquistadoren und stellt zugleich offizielle Geschichtsbücher in Frage, die Kommandeure wie Hernán Cortés glorifizierten. Er plädiert dafür, die Leistung der siebenhundert Soldaten anzuerkennen, die gemeinsam mit ihren einheimischen Verbündeten gekämpft haben, und drückt aufrichtig sowohl Stolz als auch Bedauern über die Zerstörung von Tenochtitlán aus.
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