„English Costume“ von Dion Clayton Calthrop ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk bietet eine detaillierte Untersuchung der Entwicklung der Zivilkleidung in England – beginnend mit der Zeit der normannischen Eroberung über verschiedene historische Epochen hinweg. Es zeigt auf, wie Kleidung gesellschaftliche Veränderungen und die individuelle Identität widerspiegelt, und verfolgt dabei sorgfältig den Wandel von Stilen, Materialien und kulturellen Einflüssen im Laufe der Zeit. Der Einstieg in „English Costume“ bereitet den Weg für eine umfassende Erkundung der Modegeschichte; der Autor betont dabei die entscheidende Rolle der Kleidung bei der Formung der persönlichen Identität sowie bei der Darstellung gesellschaftlicher Normen und Werte. Calthrop erläutert außerdem, wie Mode eng mit bedeutenden historischen Persönlichkeiten und Ereignissen verbunden ist, und veranschaulicht diese Verbindung anhand von Anekdoten über bemerkenswerte Kleidungsstücke aus verschiedenen Herrschaftszeiten. Er erstellt zudem eine strukturierte zeitliche Abfolge und kombiniert Illustrationen mit textlichen Beschreibungen, die detailliert die Veränderungen in der Männer- und Frauenmode seit der normannischen Eroberung (1066) aufzeigen. Ganz im Vordergrund steht dabei die Bedeutung des Verständnisses der Kleidung der eigenen Menschen, um deren Geschichte wirklich vollständig erfassen zu können. Der Einstieg macht das Buch somit zu einer einzigartigen Quelle, die Mode auf anschauliche und verständliche Weise mit historischen Erzählungen verbindet.
Von der Autorin illustriert.