„Über die Prinzipien der politischen Ökonomie und der Besteuerung“ von David Ricardo ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem frühen 19. Jahrhundert. Dieses Werk gilt als grundlegend für das Gebiet der Ökonomie; es untersucht unter anderem die Begriffe Wert, Renten, Löhne und Gewinne und versucht, die Gesetze zu ergründen, die die Verteilung des Reichtums in einer Gesellschaft bestimmen. Ricardo befasst sich mit den Ideen früherer Wirtschaftstheoretiker und kritisiert insbesondere die Prinzipien der Renten und Löhne, die die Beziehungen zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Klassen beeinflussen. Der Text beginnt mit einem Vorwort, in dem Ricardo die Notwendigkeit erläutert, die Verteilung der aus dem Boden gewonnenen Erträge sowie die Rollen der verschiedenen Gesellschaftsklassen – Grundbesitzer, Kapitalisten und Arbeiter – innerhalb dieses wirtschaftlichen Systems zu verstehen. Er betont den Einfluss der Fruchtbarkeit des Bodens und der Bevölkerungsdichte auf die Verteilung des Reichtums und stellt das zentrale Argument auf: Unterschiede in Renten und Löhnen entstehen aufgrund unterschiedlicher Niveaus der landwirtschaftlichen Produktivität sowie angesammelten Kapitals. Diese Grundlagen bilden die Basis für eine eingehende Analyse von Wert und Preis sowie des inneren Zusammenhangs zwischen Arbeit, Kapital und den Dynamiken der politischen Ökonomie.