„Wan Kurabe“ von Kafu Nagai ist ein japanischer Roman, der zwischen 1916 und 1917 geschrieben wurde und vom Geishaviertel Shimbashi im frühen 20. Jahrhundert in Tokio handelt. Die Geschichte folgt Komayo, einer Geisha, die nach dem Tod ihres Mannes in das Vergnügungsviertel zurückkehrt. Sie bewältigt komplexe Beziehungen zu zwei Männern: Yoshioka, einem berechnenden Geschäftsmann, der ihr finanzielle Sicherheit bietet, und Segawa, einem Kabuki-Schauspieler, nach dem sie sich leidenschaftlich sehnt. Durch Verrat und Rivalitäten mit anderen Geishas kämpft Komayo darum, Liebe, Loyalität sowie ihren Wunsch nach Unabhängigkeit in einer Welt auszubalancieren, in der emotionale Distanziertheit zum Überleben notwendig ist.
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