„Mensch und Natur – oder: Die physische Geographie im Wandel durch menschliches Handeln“ von George Perkins Marsh ist eine bahnbrechende Umweltstudie, die 1864 veröffentlicht wurde. Dieses wegweisende Werk widerlegt den Mythos der Unerschöpflichkeit der Erde, indem es zeigt, wie menschliche Aktivitäten die natürliche Welt verändern und potenziell zerstören können. Indem Marsh Parallelen zwischen den alten mediterranen Zivilisationen und dem heutigen Amerika zieht, warnt er davor, dass Umweltzerstörungen – von der Entwaldung bis zur Bodenerosion – zum Zusammenbruch ganzer Gesellschaftssysteme führen können. Seine dringende Botschaft trug maßgeblich zur Gründung der modernen Naturschutzbewegung bei und beeinflusste die Schaffung der Nationalwälder und -parks in Amerika.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/Man_and_Nature