Die „Encyclopaedia Britannica“, 11. Auflage, unter dem Stichwort „Greek Law“ bis „Ground-Squirrel“, verfasst von verschiedenen Autoren, ist ein umfassendes Nachschlagewerk, das Anfang des 20. Jahrhunderts erstellt wurde. Der Text besteht aus einer Vielzahl von Artikeln zu unterschiedlichen Themen – von dem alten griechischen Recht über die Literatur bis hin zu weiteren Aspekten der griechischen Kultur und Geschichte. Er bietet wertvolle Einblicke in die rechtlichen Grundlagen Griechenlands. Aufgrund seiner enzyklopädischen Natur richtet sich dieses Werk an Wissenschaftler, Historiker sowie interessierte Laien, die ein tieferes Verständnis dieser Themen suchen. Der Einstieg in dieses Enzyklopädienvolumen beginnt mit einer ausführlichen Betrachtung des alten griechischen Rechts. Dabei wird betont, wie wichtig es ist, das griechische Recht aus vergleichender Sicht zu untersuchen – insbesondere hinsichtlich seiner Entwicklung, seiner grundlegenden Prinzipien sowie des Fehlens systematischer Sammlungen der alten griechischen Gesetze. Ebenfalls behandelt werden bedeutende rechtliche Persönlichkeiten und Praktiken sowie die Weise, wie sich frühe Rechtsvorstellungen durch gesellschaftliche Bräuche und den Übergang von mündlichen zu schriftlichen Gesetzen entwickelten. Diese einleitenden Abschnitte legen den Grundstein für eine gründliche Untersuchung verschiedener Aspekte des griechischen Lebens und zeigen auf, wie Recht, Geschichte und Literatur in antiken Zivilisationen miteinander verknüpft waren.