„War der Anfangstag des mayaischen Monats die Zahl 0, 20 oder 1?“, verfasst von Charles P. Bowditch, ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Dieses Buch geht auf die Komplexitäten des mayaischen Kalendersystems ein und konzentriert sich insbesondere auf die Zählmethoden, die zur Bezeichnung der Anfangstage ihrer Monate verwendet wurden. Es untersucht, ob die Maya den ersten Tag eines Monats als Tag 0, 20 oder 1 bezeichneten, um eine seit langem bestehende Debatte unter Wissenschaftlern zu klären. In dieser detaillierten Analyse berücksichtigt Bowditch Belege aus dem Dresden-Codex sowie verschiedene Inschriften, um die Zählmethoden der Maya genauer zu untersuchen. Er liefert Argumente, die Goodmans Theorie unterstützen – nämlich dass der mayaische Monat mit Tag 0 oder 20 begann und nicht mit Tag 1. Anhand konkreter Beispiele und Berechnungen aus dem Codex kommt Bowditch zu dem Schluss, dass die vorhandenen Beweise eher darauf hindeuten, dass die Maya die Anfangstage ihrer Monate als Tag 0 bezeichneten – was letztlich einen Rahmen schuf, in dem die Tage innerhalb eines Monats von 0 bis 19 gezählt wurden.