„Berichte des Ausschusses zur Führung des Krieges“ sind eine historische Darstellung, die vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Dokument untersucht die Umstände des Massakers bei Fort Pillow, bei dem unionistische Truppen – darunter eine erhebliche Anzahl schwarzer Soldaten – nach ihrer Kapitulation von konföderierten Streitkräften brutal angegriffen wurden. Der Bericht versucht, die Ursachen für dieses Ereignis sowie die Politik zu untersuchen, die solche Gräueltaten ermöglichte. Zu Beginn des Dokuments wird die Anweisung des Kongresses zur Untersuchung des mutmaßlichen Massakers bei Fort Pillow dargelegt; dabei wird besonders der Wille hervorgehoben, die Fakten dieses Vorfalls vollständig aufzuklären. Der Bericht beschreibt außerdem die Einsetzung eines Unterausschusses zur Sammlung von Zeugenaussagen und weist darauf hin, dass die gegen die kapitulierten Soldaten verübten Handlungen nicht spontan erfolgten, sondern das Ergebnis einer gezielten Politik waren. Zudem werden die grausamen Formen der Gewalt gegen die Soldaten – einschließlich willkürlicher Tötungen und brutaler Behandlung – anhand von Augenzeugenaussagen der Überlebenden detailliert beschrieben. Damit legt das Dokument die Grundlage für eine gründliche Untersuchung zur Führung des Krieges sowie zu den Kriegspolitiken in Bezug auf gefangene Soldaten.