„Handelsrecht“ von Richard D. Currier, Richard William Hill und Samuel Williston ist ein umfassendes Lehrbuch, das Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Es dient dazu, Bankern die für ihre Berufstätigkeit relevanten rechtlichen Grundsätze näherzubringen und ihnen dabei zu helfen, rechtliche Konzepte zu verstehen, um in ihrer Rolle selbstbewusst handeln zu können. Das Buch soll Banker nicht zu Anwälten machen, sondern sie mit grundlegendem Rechtswissen ausstatten, das ihre Entscheidungen und Handlungen im Bankensektor unterstützen kann. Der einleitende Teil des Werkes erläutert den Zweck und die Absicht dieses Lehrbuchs und betont, dass es eher als Leitfaden für das Handelsrecht denn als wissenschaftliches Rechtswerk konzipiert ist. Es unterstreicht die Bedeutung des Verständnisses rechtlicher Prinzipien für Banker und bietet beispielhafte Fälle sowie Diskussionen zu Fragen der Verträge, Haftungen sowie dem allgemeinen rechtlichen Rahmen, der die Bankpraxis beeinflusst. Zudem legt es die Grundlagen für die folgenden Kapitel, indem es grundlegende Definitionen des Rechts sowie die entscheidende Rolle des common law und des zivilrechtlichen Systems erörtert – Aspekte, die für das Verständnis der Komplexitäten im Handelswesen von großer Bedeutung sind.