Conferenze tenute a Firenze nel 1896

Various

Über dieses Buch

„Konferenzen, die 1896 in Florenz abgehalten wurden“ von verschiedenen Autoren ist eine Sammlung wissenschaftlicher Vorträge, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurden. Dieses Werk umfasst eine Reihe von Abhandlungen, die verschiedene Aspekte des italienischen Lebens während der Französischen Revolution und der darauffolgenden napoleonischen Ära analysieren – mit Schwerpunkt auf sozialen, politischen und psychologischen Aspekten. Zu den Mitwirkenden gehören bekannte Persönlichkeiten wie Cesare Lombroso und Angelo Mosso, die sich mit Themen wie Kriminalität, gesellschaftlichen Umwälzungen und kulturellen Veränderungen beschäftigen. Der erste Beitrag dieser Sammlung behandelt das Thema des politischen Verbrechens während der Französischen Revolution und wird dabei insbesondere von Cesare Lombroso vorgestellt. Er definiert politisches Verbrechen als eine natürliche Abneigung gegenüber Veränderungen und argumentiert, dass gesellschaftliche Umwälzungen oft gewalttätige Reaktionen hervorrufen, die auf konservativen Werten beruhen. Zudem erläutert Lombroso das Konzept des „Misoneismus“ – also der Angst vor neuen Ideen – und zeigt auf, wie dieses Phänomen während der Revolution zu sozialer Unruhe sowie einer Zunahme krimineller Handlungen führte. Er bietet zudem einen historischen Kontext und weist darauf hin, dass politische Unruhen dazu führen können, dass politische und alltägliche Verbrechen miteinander verschmelzen – wodurch die psychologischen Grundlagen des gesellschaftlichen Widerstands gegen revolutionäre Veränderungen untersucht werden.

Autor
Various
Leseniveau
C1 · Fortgeschritten
Sprache
Italiano