„Les Romanciers d’Aujourd’hui“ von Charles Le Goffic ist eine literarische Kritik, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk befasst sich mit zeitgenössischen Romanautoren und ordnet sie in verschiedene Strömungen ein – wie Naturalisten, Impressionisten und Symbolisten – während es zugleich Einblicke in die individuellen Stile und Beiträge dieser Schriftsteller bietet. Zielgruppe dieses Textes sind vermutlich Leser, die Interesse daran haben, die Trends und Bewegungen der französischen Literatur Ende des 19. Jahrhunderts aus der Perspektive ihrer Vertreter zu verstehen. Der Beginn von „Les Romanciers d’Aujourd’hui“ besteht in einer Einleitung, die den Rahmen für eine Reihe von Untersuchungen zu zeitgenössischen Schriftstellern setzt und dabei die Absicht des Autors hervorhebt, moderne Romanautoren zu kategorisieren und zu analysieren. Le Goffic erörtert die Komplexität der Unterscheidung zwischen den zahlreichen literarischen Strömungen und erkennt die Herausforderungen an, die die Betrachtung aller lebenden Romanautoren mit sich bringt. Anschließend führt er eine Klassifizierung der Naturalisten durch, präsentiert eine kritische Sicht auf ihre Werke und diskutiert dabei den Realismus sowie seine Entwicklung. Mithilfe von Beispielen aus dem literarischen Kontext seiner Zeit hebt das Werk die Debatten um den Naturalismus, die Rolle der Kunst sowie die Natur der Kreativität hervor und deutet auf eine eng verknüpfte Beziehung zwischen sozialen Kontexten und literarischen Ausdrucksformen hin.