„Die Masse: Eine Studie des Volksverstands“ von Gustave Le Bon ist ein 1895 veröffentlichtes Buch. Darin untersucht Le Bon, wie sich Individuen verändern, wenn sie in eine Masse aufgenommen werden – sie verlieren dabei ihre Vernunft und Urteilsfähigkeit und entwickeln Impulsivität sowie Anfälligkeit für Manipulationen. Er beschreibt die Eigenschaften von Menschenmengen, die Dynamiken der Führung sowie verschiedene Arten von Massen – von kriminellen Banden bis hin zu Wahlversammlungen. Das Werk analysiert außerdem, wie kollektive Psychologien Überzeugungen, Institutionen und soziale Bewegungen prägen, und argumentiert, dass Menschenmengen eine gefährliche Macht besitzen, die die individuelle Zivilisation sowie den rationalen Denkprozess in Frage stellt.
„Psychologie der Masse“ Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/The_Crowd:_A_Study_of_the_Popular_Mind