„Angélique de Mackau, Marquise de Bombelles, et la Cour de Madame Élisabeth“ ist ein historischer Bericht aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Werk befasst sich eingehend mit dem Leben von Angélique de Mackau und schildert ihre bedeutenden Beziehungen zu Madame Élisabeth, der Schwester Ludwigs XVI., sowie die Intrigen und gesellschaftlichen Dynamiken des französischen Hofes im 18. Jahrhundert. Anhand von Briefen, Tagebüchern und Archivdokumenten untersucht die Darstellung sowohl Angéliques persönliche Erfahrungen als auch den größeren historischen Kontext, in dem sie lebte. Der Beginn des Buches bietet ein aufschlussreiches Vorwort, das den Ton für die folgende Darstellung vorgibt. Es führt in das Umfeld des späten 18. Jahrhunderts ein, das sowohl von engen Freundschaften als auch vom komplexen Wettbewerb des Hoflebens geprägt war. Wir erfahren vom Ziel des Autors, das Leben und den Charakter Angéliques zu erhellen, wobei ihre Eigenschaften, ihre Ausbildung und schließlich ihre Heirat mit dem Marquis de Bombelles beschrieben werden. Der Anfang skizziert außerdem die Beziehungen innerhalb ihrer Familie und den Einfluss von Persönlichkeiten wie Madame de Mackau und zeichnet damit das komplexe gesellschaftliche Gefüge jener Zeit nach. Damit wird der Grundstein für eine eingehendere Betrachtung von Angéliques Leben vor dem Hintergrund der bevorstehenden Umwälzungen in der französischen Gesellschaft und Monarchie gelegt.