„Die Stadt Gottes, Band I“ des Bischofs von Hippo, des heiligen Augustinus, ist ein Werk der christlichen Philosophie, das Anfang des 5. Jahrhunderts n. Chr. auf Lateinisch verfasst wurde. Es entstand als Reaktion auf die Plünderung Roms durch die Westgoten im Jahr 410 und dient dazu, dem Christentum Vorwürfe entgegenzuweisen, es habe zum Niedergang Roms beigetragen. Augustinus stellt die Menschheitsgeschichte als Konflikt zwischen der „irdischen Stadt“ – denjenigen, die weltliche Freuden anstreben – und der „Stadt Gottes“ – denjenigen, die sich den ewigen Wahrheiten verschrieben haben – dar. Durch theologische Argumentation und historische Analyse widerlegt Augustinus heidnische Religionen und Philosophien und erörtert dabei Themen wie Leiden, Böses, freier Wille und Sündenfall.
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