„Die Bibel entlarvt“ von M. M. Mangasarian ist eine kritische Untersuchung der Bibel, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk stellt die oft der Bibel zugeschriebene Unfehlbarkeit sowie ihre moralische Autorität in Frage und fordert, sie mit dem gleichen rigorosen Ansatz zu untersuchen wie jeden anderen literarischen oder religiösen Text. Das Hauptziel des Autors ist es, einen ehrlichen und rationalen Umgang mit religiösen Überzeugungen zu fördern und die Wahrheit unabhängig davon zu vertreten, welche Unbehagen sie bei den Gläubigen hervorrufen könnte. Der Beginn des Buches nimmt eine konfrontative Haltung ein; Mangasarian erklärt deutlich sein Bestreben, die orthodoxen Ansichten rund um die Bibel in Frage zu stellen. Er betont die Notwendigkeit, religiöse Texte kritisch zu hinterfragen, anstatt sie passiv hinzunehmen. Der Autor argumentiert, dass die oft blind verehrte Bibel voller Widersprüche und moralischer Mängel sei, die einer genauen Prüfung bedürfen. Mangasarian bietet eine Perspektive, die versucht, die Schichten der unangefochtenen Verehrung um die Heilige Schrift aufzudecken und sie als Produkt ihrer Zeit statt als göttliche Offenbarung darzustellen – wodurch er die Leser dazu einlädt, ihre Vorurteile über den Glauben sowie die dahinterstehenden Texte in Frage zu stellen.