„Julius Cäsar“ von William Shakespeare ist eine historische Tragödie, die 1599 verfasst und erstmals aufgeführt wurde. Das Stück schildert den Versuch, den römischen Diktator Julius Cäsar zu ermorden, sowie den daraus resultierenden Bürgerkrieg. Obwohl es Cäsars Namen trägt, konzentriert sich das Werk hauptsächlich auf Brutus – dessen innerer Konflikt zwischen persönlicher Loyalität und öffentlicher Pflicht die Handlung vorantreibt. Durch politische Intrigen, kraftvolle Rhetorik und moralische Konflikte untersucht Shakespeare, wie Ehrgeiz und Macht die republikanische Regierungsform bedrohen. Der Mordanschlag und seine Folgen zeigen außerdem die gefährliche Wechselwirkung zwischen Überredungskunst, Ehre und Gewalt im politischen Leben auf.