„Manon Lescaut“ von Abbé Prévost ist ein Roman, der erstmals 1731 veröffentlicht wurde. Er erzählt die tragische Liebesgeschichte eines jungen Adligen und einer einfachen Frau, die sich entscheiden, unverheiratet zusammenzuleben – was ihren moralischen Verfall in Richtung Glücksspiel, Betrug und Kriminalität einleitet. Ihre leidenschaftliche Beziehung führt sie von Paris über das Gefängnis schließlich zur Deportation nach New Orleans. Die Erzählung wird rückblickend vom Chevalier des Grieux geschildert; mit ihrer realistischen Darstellung der dunklen Seiten der Gesellschaft schockierte dieser Bekenntniserzählung die Leser des 18. Jahrhunderts und wurde zu einem der am häufigsten nachgedruckten Klassiker der französischen Literatur.
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