„De Officiis“ von Marcus Tullius Cicero ist ein Traktat, der im Jahr 44 v. Chr., in den letzten Monaten des Lebens Ciceros, verfasst wurde. Als Brief an seinen in Athen studierenden Sohn gerichtet, untersucht dieses dreiteilige Werk, wie man moralisch leben und seine Pflichten erfüllen kann. Cicero fragt nach dem, was ehrenhaft ist, was einem nützt, und nach Wegen, um scheinbare Widersprüche zwischen Tugend und persönlichem Vorteil zu überwinden. Unter Berücksichtigung der stoischen Philosophie sowie der römischen Geschichte argumentiert er, dass wahre Tugend und Zweckmäßigkeit niemals wirklich im Widerspruch zueinander stehen – es scheint nur so.
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