„Blesky nad Beskydami“ von František Omelka ist ein Roman, der Mitte des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Der Handlungsbogen spielt vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs und der Besetzung der Tschechoslowakei und thematisiert Mut, Widerstand sowie die Kämpfe eines jungen Protagonisten namens Slávek Čermák – als dieser mit den Auswirkungen der Unterdrückung konfrontiert wird und an Akten des Widerstands gegen die deutschen Besatzer teilnimmt. Die Geschichte unterstreicht die Zähigkeit des tschechischen Volkes sowie seinen Kampf um Freiheit in einer Zeit der Dunkelheit. Zu Beginn des Buches lernen wir die Familie Čermák und ihr Leben in der ländlichen Region Valašsko kennen – eine Gegend, die sowohl von natürlicher Schönheit als auch von Schwierigkeiten geprägt ist. Slávek, ein fünfzehnjähriger Junge, entwickelt zunehmend ein Bewusstsein für die politischen Unruhen um sich herum; nationalistische Gefühle sowie der Wille, gegen die Unterdrückung seines Heimatlandes zu kämpfen, nehmen an Bedeutung zu. Während er sich auf einen Schulauftritt vorbereitet, reflektiert Slávek über die Schwierigkeiten, mit denen er konfrontiert ist – inspiriert dabei von den Werken tschechischer Dichter, die ihn zum Handeln anregen. Als Slávek in den Untergrundwiderstand eintritt, nimmt die Erzählung eine tiefere Richtung ein und zeigt sowohl den persönlichen als auch den kollektiven Kampf gegen Tyrannei.