„Wala’y Igsoon… (Sugilanon’g Binisaya)“ von Juan Villagonzalo Irles ist eine fiktionale Erzählung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch schildert das Leben der Brüder Marcos und Lucas vor dem Hintergrund sozialer Umwälzungen während des Philippinisch-Amerikanischen Krieges. Die Geschichte thematisiert wahrscheinlich Fragen von Familie, Verlust und den Schwierigkeiten des philippinischen Volkes in dieser turbulenten Zeit und zeigt auf, wie die Brüder mit ihren unterschiedlichen Schicksalen umgehen müssen. Zu Beginn lernen wir Marcos und Lucas kennen – zwei Brüder aus einer wohlhabenden Familie auf Cebu. Ihr Leben nimmt eine tragische Wendung, als der Krieg ihr Studium unterbricht und zum Verlust ihrer Eltern führt; dadurch werden sie in den Chaos des Überlebens gestoßen. Während Marcos einen Weg in die Militärführung findet, muss Lucas Entbehrungen ertragen und landet schließlich im Gefängnis. Der Beginn der Erzählung setzt einen bewegenden Kontrast zwischen den Schicksalen der Brüder und deutet auf umfassendere Themen wie Opferbereitschaft, Liebe sowie die Auswirkungen des Kolonialismus auf das Leben einzelner Menschen hin. Während sie mit ihren Herausforderungen kämpfen, werden die Bande der Brüderschaft angesichts des schrecklichen Krieges und der gesellschaftlichen Veränderungen auf die Probe gestellt.