„Koreanischer Buddhismus: Geschichte – Zustand – Kunst“ von Frederick Starr ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk basiert auf drei Vorträgen des Autors, in denen er das Gesamtbild des koreanischen Buddhismus – einschließlich seiner Geschichte, seines aktuellen Zustands und seiner künstlerischen Ausdrucksformen – untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, das reiche Geflecht aus buddhistischer Praxis, Glauben und kulturellem Erbe in Korea aufzudecken. Am Anfang des Buches wird der Weg des Autors zum Studium des koreanischen Buddhismus vorgestellt; dabei werden seine Erfahrungen und Beobachtungen während mehrerer Reisen nach Korea hervorgehoben. Starr zeigt großes Interesse an den historischen und religiösen Entwicklungen der Region und erklärt, dass die Abhandlung in drei Hauptthemen unterteilt wird: die Geschichte des Buddhismus in Korea, sein aktueller Zustand sowie seine künstlerischen Erscheinungsformen. Er betont außerdem, wie reichhaltig das noch unerforschte Material zum koreanischen Buddhismus ist, und bezeichnet seine Vorträge als notwendigen ersten Schritt, um einem in der westlichen Wissenschaft bisher weitgehend übersehenen Thema Aufmerksamkeit zu schenken. Dies legt den Grundstein für eine tiefergehende Untersuchung der historischen Umstände, die die Entstehung und Entwicklung des Buddhismus in Korea geprägt haben.