„Psychological Warfare“ von Paul Myron Anthony Linebarger ist ein wissenschaftliches Werk, das Mitte des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch untersucht die komplexen Dynamiken der psychologischen Kriegsführung und Propaganda und erläutert deren Rolle in Militärstrategien und -operationen im Laufe der Geschichte – insbesondere während der Weltkriege. Es zeigt auf, wie psychologische Taktiken eingesetzt werden können, um das Moralvermögen des Feindes zu untergraben, Zivilbevölkerungen zu beeinflussen und militärische Ziele ohne direkte militärische Auseinandersetzungen zu erreichen. Der Einstieg des Werkes legt den Grundstein für eine eingehende Betrachtung der psychologischen Kriegsführung und hebt hervor, dass sie vor, während und nach konventionellen Konflikten stets präsent ist. Linebarger führt zentrale Begriffe ein und betont, dass die psychologische Kriegsführung traditionelle militärische Kategorien übersteigt und oft durch fehlende klare Grenzen definiert wird. Er gibt historische Beispiele – wie Gideons geschickte Taktiken gegen die Midianiter – an, um psychologische Manipulationen im Krieg zu veranschaulichen. Der Autor betont die Notwendigkeit strategischer Verständnisfähigkeiten sowie taktischer Umsetzung bei psychologischen Operationen und weist darauf hin, welchen bedeutenden Einfluss diese auf das Ausgangsergebnis von Konflikten haben. Er fordert die Leser auf, die Komplexität und Relevanz der psychologischen Kriegsführung in der modernen Militärdoxologie zu erkennen.