„Lorenzo de’ Medici, der Große“ von Alfred von Reumont ist eine historische Abhandlung, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken von Lorenzo de’ Medici – einer bedeutenden Figur der italienischen Renaissance – und untersucht das gesellschaftliche sowie politische Umfeld Florenzes in seiner Zeit. Es behandelt vermutlich den Aufstieg der Familie Medici, ihren Einfluss auf Handel, Politik und Kunst sowie die Herausforderungen, mit denen sie bei der Aufrechterhaltung ihrer Macht konfrontiert waren. Der Beginn des Buches skizziert zunächst den historischen Kontext Florenzes und der Familie Medici und hebt die architektonischen sowie kulturellen Veränderungen der Stadt während der Renaissance hervor. Es erläutert außerdem die frühen Positionen der Medici in der florentinischen Gesellschaft, ihre Herkunft sowie das von Fraktionsstreitigkeiten geprägte politische Klima – insbesondere zwischen den Guelfen und Ghibellinen. Indem es die bescheidenen Anfänge der Familie und die umfassende Entwicklung Florenzes schildert, setzt die Erzählung Lorenzo in den Kontext der breiteren historischen Veränderungen, die nicht nur das Schicksal seiner Familie, sondern auch das Italiens selbst prägen sollten.