„Berichte über Mordverfahren wegen Vergiftung“ von Browne und Stewart ist ein rechtswissenschaftlicher und wissenschaftlicher Text, der Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk sammelt dokumentierte Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit dem Verbrechen des Mordes durch Vergiftung und hebt dabei bedeutende Fälle sowie die damit verbundenen chemischen Analysen hervor. Es beschreibt verschiedene Gifte ausführlich, erläutert ihre Wirkungen, Symptome sowie die wissenschaftlichen Methoden ihrer Nachweisung und dient somit sowohl medizinischen als auch juristischen Fachleuten als Informationsquelle. Der Einleitungsteil des Buches erläutert den Grund für die Sammlung dieser Gerichtsberichte und betont die Bedeutung wissenschaftlicher Beweise neben moralischen Argumenten in rechtlichen Verfahren. Zudem werden die Komplexitäten der Anwendung chemischer Beweismittel in Prozessen diskutiert, insbesondere wenn sich Expertenmeinungen hinsichtlich Toxikologie und Wirkungen verschiedener Gifte unterscheiden. Der Text bereitet die folgenden Kapitel vor: Mit einer chemischen Einführung werden zunächst die Symptome von Vergiftungen sowie die Bedeutung geeigneter Analysemethoden erläutert, bevor spezifische Beispiele wie Fälle mit Blausäure und Strychnin behandelt werden.