„Kurse der positiven Philosophie. (6/6)“ von Auguste Comte ist ein philosophisches Werk, das zwischen 1830 und 1842 veröffentlicht wurde. Dieser sechste und letzte Band vollendet Comtes ehrgeiziges Projekt, den Positivismus als philosophisches System zu etablieren. Das Werk stellt seine berühmte „Gesetz der drei Stadien“ vor – theologisch, metaphysisch und positiv – und postuliert, dass die Menschheit durch diese Phasen hin zu einem wissenschaftlichen Verständnis fortschreitet. Comte argumentiert, dass Wissen auf beobachtbaren Fakten und Erfahrungen basieren muss, und begründet damit die Soziologie als Disziplin, die die Gesellschaft mithilfe wissenschaftlicher Prinzipien – und nicht durch übernatürliche oder abstrakte Erklärungen – verbessern soll.
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