„Niamh“ von Peter O’Leary ist ein Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Handlung dreht sich um bedeutende historische Themen und verbindet Schlachten, Bündnisse sowie kulturelle Veränderungen im alten Irland miteinander. Zu den zentralen Figuren gehören der berühmte Brian Boru sowie zwei junge Männer namens Tadhg und Amhlaoibh; deren Schicksale werden im Laufe der Erzählung eng miteinander verknüpft. Zu Beginn des Romans tauchen wir in eine dramatische historische Szenerie ein, in der Brian Boru gegen die nordischen Eindringlinge kämpft, die die Stadt Limerick belagern. Im weiteren Verlauf beobachten wir Brians strategische Handlungen, den Einfluss der Invasionen auf die lokale Bevölkerung sowie die Wiederbelebung des monastischen Lebens auf der Insel Inis Cathaigh – dort setzt Brian christliche Werte und Gemeinschaftssinn gegen den Chaos durch. Die persönlichen Entwicklungsgeschichten der Charaktere, insbesondere von Tadhg und Amhlaoibh, werden bereits zu Beginn angedeutet; sie zeigen, wie diese Figuren inmitten des anhaltenden Konflikts zwischen Iren und Wikinger nach Wissen suchen und mit ihrer Identität ringen.