„Märchen der Brüder Grimm“ von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm ist eine Sammlung von Märchen, die erstmals 1812 veröffentlicht wurde. Nach dem Tod ihres Vaters wuchsen die Brüder in schwierigen Verhältnissen auf und sammelten mündliche Erzählungen von Freunden und Bekannten, um die deutsche Geschichte und Volkskultur zu bewahren. Der erste Band enthielt 86 Geschichten; bis zur siebten Auflage im Jahr 1857 hatte sich diese Zahl auf 210 Erzählungen erhöht. Obwohl das Werk als „Kindermärchen“ bezeichnet wird, erhielten frühe Ausgaben Kritik wegen eines Inhalts, der für junge Leser ungeeignet war – dies führte zu Überarbeitungen in späteren Auflagen. Dieses wegweisende Werk prägte die westliche Kinderliteratur für immer.
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