„Oscar Wilde – Eine Studie von André Gide“ ist eine kritische Untersuchung des Lebens und der Werke des berühmten Dramatikers und Dichters Oscar Wilde, verfasst vom französischen Schriftsteller André Gide. Dieses Buch stellt eine literarische Biografie dar, die Wiles literarischen Beitrag sowie seine persönlichen Erfahrungen untersucht – insbesondere die tragischen Umstände seines späteren Lebens. Geschrieben zu Beginn des 20. Jahrhunderts, reflektiert das Werk über Wiles Zeit in der viktorianischen Ära sowie die gesellschaftlichen Auswirkungen seiner Existenz als auffällige literarische Figur. In diesem fesselnden Bericht geht Gide auf Wiles frühe Begabung, seinen Aufstieg zum Ruhm sowie seinen späteren Niedergang nach seiner Verhaftung wegen „schwerer Unzucht“ aufgrund seiner homosexuellen Beziehungen ein. Durch eine intime Perspektive schildert Gide persönliche Anekdoten und untersucht die Gegensätze zwischen Wiles öffentlichem Image und seinem privaten Leid. Zudem werden Wiles wichtigste Werke analysiert; dabei werden Themen wie Schönheit, Wahrheit und Moral in den Mittelpunkt gestellt. Letztendlich wird Wilde als tragische Figur dargestellt, dessen Leben zu einem eindringlichen Kommentar auf gesellschaftliche Heuchelei sowie den Kampf um persönliche Freiheit in einer repressiven Kultur wird. Gides Erzählung dient nicht nur dazu, Wiles Vermächtnis zu würdigen, sondern auch, die Komplexitäten seines Daseins als Künstler und Mensch zu ergründen.